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Bilder: Priska Ketterer/Lucerne Festival

Riccardo Chailly: «Rachmaninow hatte ein weit moderneres Selbstverständnis als wir dies glauben.»

 

Riccardo Chailly über die Klarheit, Modernität und Originalität von Sergej Rachmaninow
Modern, aber doch tonal
Er residierte bekanntlich in Hertenstein am Ufer des Vierwaldstättersees, unmittelbar gegenüber von Luzern. Dennoch wurde Sergej Rachmaninows Musik von der Avantgarde oft übergangen und geschmäht. Riccardo Chailly setzt diesen Sommer nun mit dem Lucerne Festival Orchestra einen markanten Schwerpunkt mit Werken des russischen Komponisten.
Bilder: Priska Ketterer/Lucerne Festival
Riccardo Chailly über die Klarheit, Modernität und Originalität von Sergej Rachmaninow
Er residierte bekanntlich in Hertenstein am Ufer des Vierwaldstättersees, unmittelbar gegenüber von Luzern. Dennoch wurde Sergej Rachmaninows Musik von der Avantgarde oft übergangen und geschmäht. Riccardo Chailly setzt diesen Sommer nun mit dem Lucerne Festival Orchestra einen markanten Schwerpunkt mit Werken des russischen Komponisten.
Bild: Grand Théâtre Genève/Nicolas Schopfer
Ambitionierter Start: Aviel Cahn über seine erste Saison als Intendant des Grand Théâtre de Genève
In Antwerpen schaffte er es, zeitgenössisches Musiktheater einem breiten Publikum zu vermitteln. Dieselbe Neugier und Offenheit mutet Aviel Cahn nun dem Genfer Opernpublikum zu. Seine erste Saison als Intendant des Grand Théâtre de Genève bringt eine farbenreiche Palette von Barock bis zur Jetztzeit. Ein üppiges Programmbuch dokumentiert selbstbewusst den mutigen Spielplan, der auch szenisch unausgetretene Pfade verspricht. Den Auftakt macht im September eine Neuproduktion von Phil Glass’ «Einstein on the Beach» in der Inszenierung von Daniele Finzi Pasca.
Bilder: Priska Ketterer/Lucerne Festival
Bernard Haitink nimmt mit einem letzten Konzert am Lucerne Festival seinen Abschied
Tritt er wirklich ab? Oder will er nach seinem letzten Auftritt beim diesjährigen Lucerne Festival am 6. September zusammen mit den Wiener Philharmonikern mit Bruckners siebter Sinfonie doch vorerst nur ein Sabbatical einlegen? Nein, es soll sein letztes Konzert sein, wie die niederländische Zeitung «de Volkskrant» Mitte Juni ankündigte: «De grootse maestro Bernard Haitink (90) stopt.»
Leonidas Kavakos in Luzern: Beethoven, Korngold oder ein Rezital mit Yuja Wang
Musik als humanistische Botschaft, nicht als Zirkus oder Geschäft: Der griechische Geiger und Dirigent wird weltweit geschätzt für seine Musikalität und Virtuosität, aber auch für die Ernsthaftigkeit seiner Interpretationen und Ambitionen. Das Lucerne Festival kürte ihn 2019 zum «Artiste Etoile», und der vielseitige Musiker zeigt viele Facetten seines künstlerischen Potenzials.
Bild: Denis Felix
Der Flötist Emmanuel Pahud über seine Pläne für seine Residenz in Winterthur
Emmanuel Pahud ist einer der wenigen wirklichen Klassik-Stars, welche die kleine Schweiz hervorgebracht hat. Seine 
künstlerische Arbeit verteilt sich auf die Soloflöten-Stelle bei den Berliner Philharmonikern und das Leben als Solist und Kammermusiker in den schönsten Konzertsälen der Welt. Diese Saison ist er «Artist in Resonance» des Winterthurer Musikkollegiums.
Bild: Priska Ketterer
Thomas Kessler – ein Pionier live-elektronischer Klänge ist Composer in Residence beim Lucerne Festival
Thomas Kessler, geboren 1937 in Zürich, bewegte sich stets abseits der Hauptströme Neuer Musik. Dabei hatte er in Berlin bei eher «gemässigt modernen» Komponisten wie Boris Blacher gelernt. Doch das handwerklich Saubere, wie er es dort erlernt hatte, musste überwunden werden. Kessler fand zu einer elektronischen Musik, die wesentlich darauf baut, den Instrumentalisten mehr Eigenverantwortung zu übergeben.
Teodor Currentzis setzt einen Mozart-Schwerpunkt beim diesjährigen Lucerne Festival
Teodor Currentzis fährt diesen Sommer gleich für vier Abende beim Lucerne Festival ein: Er dirigiert sowohl alle drei da Ponte-Opern von Mozart als auch ein Konzert mit Cecilia Bartoli als Solistin, das sich programmatisch ebenfalls um den Salzburger Meister dreht. Im Gespräch äussert sich der Pult-Exzentriker über die Erotik der Musik und warum die Welt für ihn weiblich ist.
Ton Koopman prägt das zweite Wochenende vom 13.–15. September beim Zermatt Festival
M&T: Ton Koopman, Sie sind neuer Direktor des Bach-Fests in Leipzig, und auch in Ihren Programmen für Zermatt steht Bach…