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Bilder: Igor Cat

«In allen Stilen und Epochen gelten für mich dieselben Regeln des Phrasierens, des Atmens, des Singens.»

 

Der 40-jährige Dirigent Pablo Heras-Casado im Gespräch
«Ich mag keine Etiketten»
Die Welt der klassischen Musik lebt auch heute noch grösstenteils auf verschiedenen Kontinenten. Da gibt es die Spezialisten für Alte Musik und solche für Neue Musik, wobei die Grossschreibung schon Distinktionsmerkmal ist. Dazwischen setzen sich Dirigenten mit dem klassisch-romantischen Repertoire in Szene oder widmen sich aus dem Orchestergraben ganz der Oper. Pablo Heras-Casado hält solche Unterscheidungen für uninteressant. Der spanische Dirigent denkt Musik von der Wurzel her und bis in die äusseren Äste der Moderne.
Bild: Warner Classics
Zum Tod der spanischen Sopranistin Montserrat Caballé
Sie war eine der letzten ganz grossen Opern-Diven, obwohl sie selber es keineswegs auf kapriziöse Launenhaftigkeiten oder extravagante Allüren anlegte.…
Bilder: Berliner Ensemble/Birgit Hupfeld
«Die Parallelwelt» – eine Simultanaufführung des Berliner Ensembles und des Schauspiels Dortmund
Zwei Theater, zwei Bühnen, ein zweifaches Publikum, und alles gleichzeitig: Global vernetztes, digital aufgerüstetes Theater, 
das auftrumpfend antritt, um die Kontinuität von Raum und Zeit aufzubrechen – und in Frage zu stellen. Wie geht das? 
Wie erleben wir das? Was löst es in uns aus? Das Berliner Ensemble und das Schauspiel Dortmund spielten es durch.
Bild: Marco Borggreve
Louis Schwizgebel spielt Liszt mit der Ungarischen Nationalphilharmonie
Die Karriere des jungen Genfer Pianisten Louis Schwizgebel verlief geradlinig von Erfolg zu Erfolg. Heute kann 
der 31-Jährige als etablierter Konzertpianist von Weltformat gelten. Im November spielte er mit der Ungarischen 
Philharmonie unter Zsolt Hamar in Zürich und Luzern das erste Klavierkonzert von Franz Liszt.
Vor 150 Jahren starb in Paris der Komponist Gioachino Rossini
Gioachino Rossini erlebte eine beispielhafte Erfolgskarriere, wurde zum europäischen Opernstar seiner Zeit schlechthin: Der sogenannte «Schwan von Pesaro» löste wahre Euphoriewellen aus, viele seiner Werke wurden zu Repertoirerennern auf allen Bühnen der Welt, allen voran der bei seiner Uraufführung noch durchgefallene «Barbiere di Siviglia». Rossini zog sich jedoch mit 38, nach der ersten Aufführung seines «Guillaume Tell» in Paris, von der Opernbühne zurück und lebte noch einmal so lange, komponierte nur mehr sporadisch, vornehmlich geistliche Musik, wie sein «Stabat Mater». Am 13. November dieses Jahres vor 150 Jahren starb der italienische Komponist in Passy bei Paris. Aus diesem Anlass unterhielt sich M&T mit verschiedenen Interpretinnen und Interpreten seiner Musik, was ihnen Rossini heute bedeuten kann.
Bild: SWR
Wie die Begegnung mit Regisseur und Intendant Claus Peymann unverhofft in ein Gespräch mündete
Claus Peymanns unfreiwillig kurzer Auftritt in Chur hat für Wirbel gesorgt. Eigentlich hatte er über Brecht, das Theater und sich selber reden wollen. Im Interview mit M&T holt er genau das nach.