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Bilder: Marco Borggreve

Rudolf Buchbinder: «Ein Wort, das ich nicht hören kann, ist Reife!»

 

Rudolf Buchbinder über Beethoven, sein Diabelli-Projekt und die Bedeutung von Freiheit und Mut als Interpret
«Es muss wehtun bei Beethoven!»
Auch seine Welt ist aus den Fugen geraten: Doch der Pianist Rudolf Buchbinder versucht, den Wirklichkeitssinn mit dem 
Möglichkeitssinn zu versöhnen und möglichst viele seiner Auftritte zu retten. Im November gleich mehrfach in der Schweiz. 
Beethoven steht dabei im Zentrum seiner Programme. Als Solist und Leiter im Rahmen einer Tournee der Migros-Kulturprozent 
Classics sowie mit seinem ambitionierten Diabelli-Projekt, das Beethovens berühmtem Variationenzyklus eine Reihe zeit­genössischer Spiegelungen entgegenstellt, komponiert von einigen der wichtigsten heutigen Komponistinnen und Komponisten.
Bilder: Theater Basel/Ingo Höhn
Benedikt von Peter über Religion, die Kraft der Kunst und die Kompetenz des Kollektivs
Der Ort für das Gespräch mit Benedikt von Peter ist passend: Die improvisierte Zelt-Kantine auf der Rückseite des Theaters Basel bietet Schutz vor dem Regen. Der Theaterdirektor hat für seinen Saisonstart mit vielen Unabwägbarkeiten zu kämpfen: 
die noch laufende Renovation samt Umbau des Foyers, Probenbetrieb unter Corona-Bedingungen und ein neues Ensemble. 
Da sind Improvisationstalent und starke Nerven gefragt.
Bild: Roman Weyeneth
Basel hat seinen Musiksaal wieder: frisch renoviert und mit ganz neuer Umgebung
Mit Fastnacht und Alpsegen, mit Märchen-Fantasien und perkussiven Sphärenklängen wurde das renovierte und erweiterte Basler Stadtcasino am 22. August 2020 eröffnet. Drei Uraufführungen gab es zur Feier, drei Reden und eine klare Antwort auf die bangste Frage: Ja, Basel hat noch immer einen der akustisch besten Musiksäle der Welt.
Bilder: Ingo Höhn / Theater Basel
Basel: Benedikt von Peters Einstand als Intendant mit Messiaens «Saint François d’Assise»
Benedikt von Peter eröffnet seine Intendanz als Opernchef und das renovierte Theater Basel mit der Schweizer Erstaufführung 
von «Saint François d’Assise». Die 1983 von Olivier Messiaen komponierte Oper ist kein leichtes Stück, weder für Regie und Musik, noch für die Zuschauer.
Bild: Michiel Hendrickx
Philippe Herreweghe dirigiert zwei Sinfonien Beethoven im KKL Luzern
Der belgische Dirigent Philippe Herreweghe gilt zwar als Spezialist für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis. Aber diese Schublade gilt nur für seine Herkunft. Sein Interesse gehört der gesamten Musikgeschichte von der Renaissance bis zur Moderne. Statt um zweitrangige Barockmusik kümmert er sich lieber um die ganz Grossen: Monteverdi, Rameau, Bach, Mozart, Schumann, Brahms, Bruckner, Strawinsky. Und Beethoven – in seinen Augen der Genialste von allen.