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Bild: Dresdner Musikfestspiele/Marco Grob

Jan Vogler: «Pilze suchen ist für mich eines der komplexesten Naturerlebnisse, was man sich vorstellen kann.»

 

Jan Vogler oder was das Pilze suchen mit dem Programm der Dresdner Musikfestspiele zu tun hat
Das Cello als 
kreativer Motor
Jan Vogler ist ein exquisiter und gefragter Cellist. Der gebürtige Ostberliner ist aber auch ein ebenso kluger wie gewiefter 
Festivalprogrammierer. Die Aufmerksamkeit, welche heute den Dresdner Musikfestspielen zukommt, gelang es ihm in seiner Zeit merklich zu steigern und geografisch auszudehnen. Kein Wunder, dass kürzlich sein Intendantenvertrag bis 2026 verlängert 
wurde. Dannzumal werden es siebzehn Jahre sein, dass Vogler die Leitung der Festspiele übernommen hat und mit mancher 
Frischenzellenkur bis heute lebendig hält.
Bild: Warner Classics
Beethoven heute I – Der Pianist und Komponist Fazil Say über Beethovens Modernität
Soeben hat Fazil Say eine Gesamtausgabe der 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven vorgelegt, dessen Persönlichkeit, seine Haltung als Komponist haben den türkischen Musiker jedoch schon länger in seiner Karriere begleitet. Ein Gespräch mit dem Pianisten und Komponisten Fazil Say als Erster von mehreren Beiträgen, was an Beethoven und seiner Musik Künstler von heute herausfordert und anregt.
Bild: Tonhalle-Orchester/Alberto Venzago
Wie Paavo Järvi, der neue Music Director des Tonhalle-Orchesters, die Zürcher im Sturm erobert hat
Paavo Järvi ist in Zürich angekommen. Die Musikerinnen und Musiker des Tonhalle-Orchesters sitzen sprichwörtlich auf der 
Stuhlkante und lassen sich zu neuen Höhenflügen mitziehen. Und die Zürcher feiern jedes von Järvis Konzerten als etwas Aussergewöhnliches. Nach einem halben Jahr als neuer Music Director des Tonhalle-Orchesters trafen wir den Dirigenten zum Gespräch – über globalisierte Orchesterklänge und weshalb er Live-Aufnahmen vorzieht sowie über die Notwendigkeit, Haydn zu spielen.
Bild: Dirk Bleicker
Simone Kermes schwärmt für barocke Feste, träumt von Sinnlichkeit und Wollust und sieht gleichzeitig die Notwendigkeit des Masshaltens
Simone Kermes weiss, was sie will. Immer wieder setzt sie schrille Noten mit ihren extravaganten Auftritten und Roben. 
Und geht auch künstlerisch leidenschaftlich wie mutig ihren eigenen Weg. Auch mit ihrem neuen Programm «Inferno e Paradiso», das den Bogen von Bach bis Lady Gaga spannt und das sie mit ihrem Instrumentalensemble «Amici Veneziani» gleichzeitig 
als CD realisiert hat. Zum Gespräch trafen wir die Sopranistin in Berlin.
Die International Classical Music Awards (ICMA) 2020 stehen fest
Bereits zum zehnten Mal werden dieses Jahr die International Classical Music Awards vergeben – ein kleines Jubiläum! 
Die österreichisch-russische Pianistin Elisabeth Leonskaja wird mit dem Lifetime Achievement Award geehrt, die lettische 
Sopranistin Merina Rebeka ist Artist of the Year, die italienische Cellistin Erica Piccotti Young Artist of the Year, und 
der Discovery Award geht an den sechzehnjährigen Cellisten Philipp Schupelius aus Deutschland. Pentatone wird als Label 
des Jahres ausgezeichnet, der Komponistenaward 2020 geht an Ivan Boumans. «Musik & Theater» vertritt die Schweiz 
in der internationalen ICMA-Jury, der Medien aus sechzehn Ländern angehören. Die Trophäen werden am 30. April in Sevilla 
vergeben, verbunden mit dem traditionellen Gala-Konzert im Teatro de la Maestranza. John Axelrod dirigiert das Real 
Orquesta Sinfónica de Sevilla, das als Gastgeber fungiert.
Bild: Tanzfestival Steps/Caroline Minjolle
Das Migros Kulturprozent Tanzfestival Steps bringt die internationale Szene in die Schweiz
Blauer, wolkenloser Himmel, graue Felsen, im Hintergrund ein Gletscher. Eine Passhöhe im Engadin. Mitten im Bild eine junge Frau, in Turnschuhen und gelben Hosen. Ihr Oberkörper liegt parallel zum steinigen Untergrund in der Luft, das eine Bein steht am Boden, das andere ist in die Höhe gestreckt. Es sieht aus, als würde sie einen riesigen Schritt tun wollen. Das Plakat des Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps lässt zwei Welten verschmelzen. Da ist die archaische Berglandschaft einerseits – und die Tänzerin andererseits, die sich in diese Landschaft einfügt. Dieses Bild ist eine gute Metapher für die Thematik der diesjährigen Ausgabe von Steps, das auf Bühnen in der ganzen Schweiz stattfinden wird: Identität. Was bedeutet Identität? Wie wichtig ist sie in unserer Gesellschaft? Und was hat der Tanz damit zu tun? Ein Gespräch mit der künstlerischen Leiterin Isabella Spirig.
Bilder: Lucia Hunziker
Matteo am Opernhaus, Mozart und Richard Strauss auf CD
Der deutsche Tenor Daniel Behle gehört zu den vielseitigsten Sängern der jüngeren Generation. Gefeiert wurde er als Mozart-Tenor, und das freut ihn auch, aber genauso mag er Richard Strauss und Richard Wagner oder beweist seinen gesunden Sinn für Humor in launischen Seemannsliedern oder als Schöpfer einer Bierbrauer-Operette.
Bild: Migros-Kulturprozent-Classics/Werner Kmetitsch
Der kolumbianische Lockenkopf Andrés Orozco-Estrada – Steckbrief eines Unaufhaltsamen
Mit zwanzig kam Andrés Orozco-Estrada nach Wien. Und die Donaumetropole wurde seine künstlerische Heimat. Hier startete 
seine dirigentische Karriere, hier erregte er Aufsehen und wird er auch künftig musikalische Akzente setzen, wenn er ab 2021 
auf Philippe Jordan als Leiter der Wiener Symphoniker folgt. Nach Zürich jedoch kommt Orozco-Estrada mit dem Frankfurter 
Rundfunkorchester, dem hr-Sinfonieorchester, wie es sich heute nennt. Mit dem Violinkonzert von Brahms – gespielt von 
Joshua Bell – und Werken von Richard Strauss im Reisegepäck.
Bild: Martin Hoffmeister
In Erinnerung an die italienische Sopranistin Mirella Freni
Mirella Freni wurde im Januar 2010 in Cannes mit einem Midem Classical Award für ihr künstlerisches Lebenswerk ausgezeichnet. Andrea Meuli war Mitglied der damaligen Jury und führte das Gespräch mit der italienischen Sopranistin – knapp fünf Jahre nach ihrem Rückzug von der Bühne. Danach gründete sie in ihrer Heimatstadt Modena eine Sängerakademie und war auch andernorts um den Nachwuchs an Sängerinnen und Sängern bemüht. So zum Beispiel im Herbst 2009 am Theater Basel. Von diesem 
Meisterkurs stammen die Fotos von Priska Ketterer. – Zur Erinnerung an Mirella Freni publizieren wir noch einmal Auszüge aus diesem Interview, da sie Persönlichkeit und künstlerisches Credo der grossen Sängerin authentisch spiegeln.
Bild: Migros Kulturprozent Classics/Matthias Creutziger
Teodor Currentzis polarisiert – aber nicht bei Mahler und Strauss – oder?!
Immer Ärger mit Mahler. Der Komponist, wohl aufgrund leidiger Erfahrungen als Dirigent, pflegte in seinen Partituren so genau zu sein…
Bild: Migros-Kulturprozent-Classics/Alexander Shapunov
Valery Gergiev dirigiert das Mariinsky Orchestra in Werken von Igor Strawinski
Mit «seinem» Orchester des Mariinsky-Theaters in Sankt Petersburg bereist Valery Gergiev im April im Rahmen der Migros-Kulturprozent-Classics die Schweiz. Auf…