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magazin

Reinhard Werner / Burgtheater

Simon Stones Version von Henrik Ibsens «John Gabriel Borkman», eine Koproduktion von Basel und Wien

 

Zwischen Burgtheater und «Tatort» – das künstlerische Pendlerleben des Schauspielers Roland Koch
«Wien war ein Sehnsuchtsort»
Am Theater Basel konnte man ihm während der letzten Spielzeiten des Öfteren begegnen, ansonsten vor dem Fernseher: Der aus der Schweiz gebürtige Burgtheater-Schauspieler Roland Koch spricht im Interview über seinen Lebensweg, die Zürcher Jugendunruhen von 1981, den politischen Namensvetter – und seine «Tatort»-Rollen.
Was wir von der Spielzeit 2021/22 erwarten können: die grosse M&T-Umfrage in der Schweizer Kulturszene
Die Spielzeit 2020/21 erfordert von Intendanten und Veranstalterinnen, von Musikerinnen wie Schauspielern oder Tänzern ein enormes Mass an Flexibilität. Alle müssen mit enttäuschten Erwartungen und Hoffnungen umgehen, sich ständig wieder neu aufstellen, neue Versuche wagen. Das wird wohl bis nächsten Sommer so bleiben. Sicherheit gibt es in diesen Monaten keine. Auch nicht für das Publikum. Da wird ein Konzert, auf das man sich so lange gefreut hatte, kurzfristig abgesagt, dort zwingt eine Quarantänezeit einen Künstler ins Bühnenabseits. Und so weiter. Längst müssen aber die Weichen für die nächste Spielzeit gestellt werden. Wie gehen Intendantinnen und Intendanten, Veranstalterinnen und Veranstalter damit um? Wie planen die Schweizer Bühnen und Orchester die Saison 2021/22? Wie geht es weiter? M&T hat gefragt.
Priska Ketterer
Die Migros-Kulturprozent-Classics etablieren ein neues Kammermusik-Format
Grosse Sinfoniekonzerte dürfen im Moment nur online stattfinden. Aber man will bei den Migros-Kulturprozent-Classics sowohl den Künstlern wie dem Publikum eine Live-Bühne bieten. Wie gross diese ist, liegt ausserhalb des Einflussbereichs der Veranstalter. Aber das ist kein Freibrief, die Hände in den Schoss zu legen und auf bessere Zeiten zu warten, findet der Intendant Mischa Damev.
Julia Wesely
«Presenza» – mehr als ein neues Pfingst-Festival im Tessin
Ein neues Festival mit Sol Gabetta im LAC in Lugano fragt nach unverbrauchten Möglichkeiten des Konzert-Erlebnisses. Aus der Idee einer «Carte blanche» für Sol Gabetta wurde ein Gemeinschaftsprojekt der Cellistin und ihres Partners Balthazar Soulier. Der neue Intendant des Orchestra della Svizzera Italiana (OSI), Christian Weidmann, zieht mit und hält dem Künstlerpaar in seiner Experimentierfreude den Rücken frei.
Camille Blake
Signalement eines Vielgeliebten: Robin Ticciati dirigiert das Deutsche Symphonieorchester Berlin (DSO) in Lugano, Bern, Luzern und Genf
Robin Ticciati gehört zu jener Generation von Dirigenten, die jung ins Rampenlicht gerückt wurden und international umworben wurden. Seit 2014 ist der Brite musikalischer Chef des traditionsreichen Festivals von Glyndebourne. Und seinen Vertrag mit dem Deutschen Symphonieorchester in Berlin hat er im vergangenen September bereits bis 2027 verlängert. Mit diesem Orchester wurde er von den Migros-Kulturprozent-Classics zu mehreren Konzerten in die Schweiz eingeladen.