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Bild: Fabienne Bühler

Marie- Claude Chappuis schöpft Energie in «ihrer» Fribourger Landschaft.

 

Die Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis und ihr «Festival du Lied» trotzen dem Coronavirus
«Dann bin ich glücklich!»
Inmitten von Absagen und Resignation stemmte sich Marie-Claude Chappuis dagegen. Die Fribourger Mezzosopranistin suchte 
nach Möglichkeiten, ihr traditionsreiches, kleines, aber stets hochkarätiges «Festival du Lied» für diesen Sommer zu retten. 
Sie fand die Idee: ein Drive-in-Festival im idyllischen Charmey. Zusammen mit einigen ihrer Künstlerfreundinnen und -freunde. 
Und mit einem vielfarbigen Programm.
Bilder: Julien Mignot
Das französische Quatuor Ébène ist mit Beethovens Quartetten um die Welt gereist
Beethoven around the world: Das französische Quatuor Ébène hat sämtliche Streichquartette von Beethoven auf einer Tour durch 21 Länder auf allen Kontinenten der Welt gespielt. Jetzt ist die Gesamteinspielung veröffentlicht worden. Ein Interview mit dem Cellisten Raphaël Merlin.
Was hat das Beethoven-Jahr bisher auf dem CD-Markt für Auswirkungen gebracht?
Vor 250 Jahren wurde Ludwig van Beethoven geboren. An welchem Tag weiss man nicht sicher, getauft wurde er am 17. Dezember in Bonn. Obwohl das Beethoven-Jahr erst sechs Monate alt ist, hat es sich auf dem CD-Markt schon mit einigen markanten Produktionen bemerkbar gemacht. Ein Rundblick.
Bild: Alain Amherd
Marco Amherd: ein Neuanfang in Davos unter erschwerten Bedingungen
Als Künstler kennt er das Davos Festival schon, der neue Intendant Marco Amherd. Dass der Walliser gleich bei seinem ersten Festival-Programm als Krisenmanager derart gefragt sein würde, konnte er sich natürlich nicht vorstellen. 
Aber so wie es aussieht, kann das traditionsreiche Alpen-Festival auch diesen Sommer fast wie vorgesehen stattfinden. Ein Gespräch mit dem Organisten und Chorleiter, der nach dem kurzen Gastspiel von Oliver Schnyder im letzten 
Sommer nun neu für das Davos Festival die programmatischen Fäden zieht.
Bild: Staatsoper Wien/Lalo Jodlbauer
An der Wiener Staatsoper beginnt eine neue Ära – sofern im September wieder regulär gespielt werden kann
An der Wiener Staatsoper hat sich Ende April der Direktionswechsel vollzogen – ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Bogdan Roscic präsentierte seine Pläne als Nachfolger von Dominique Meyer via Fernsehen. Ob und wie er sie ab September tatsächlich umsetzen kann, wird sich zeigen. Ein vielversprechender Ansatz, der den besonderen Gegebenheiten des Hauses Rechnung trägt, ist es allemal. Geplant ist nach wie vor, die Saison am 7. September mit der Premiere einer Neuinszenierung von Puccinis «Madama Butterfly» zu eröffnen. Am Pult mit dem Schweizer Philippe Jordan der neue Musikdirektor des Hauses.
Bild: Origen
Das Origen Festival im Corona-Sommer – und mit längerfristigen Perspektiven
Eigentlich sollte diesen Sommer im roten Theaterturm auf dem Julierpass ein Schlussfeuerwerk tänzerischer Inspiration in Szene gesetzt werden. Denn das spektakuläre Bauwerk in archaischer Bergwelt war von Anfang an als temporäre Spielstätte des Bündner Kulturfestivals Origen gedacht. Doch noch bevor das Coronavirus den Festivalsommer 2020 auch von Origen durcheinander-
brachte und infrage stellte, reichte das Festival eine Verlängerung für den Turm um drei Jahre ein. Ob diese gewährt wird, 
ist derzeit hängig. Fest steht, dass Origen sein geplantes Sommerprogramm letztlich nun doch beinahe ohne Abstriche spielen wird. Allerdings vornehmlich in Riom – die Tanzproduktionen in der Burg, die Konzerte in einer kurzfristig umgebauten Scheune und 
die Commedia im Garten der Villa Carisch. Der Julierturm macht derweil Pause.