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Bild: Deutsches Theater Berlin/©Arno Declair

Aus Ulrich Rasches Demuts-Exerzitium tritt der Mensch hervor, nicht ein Mensch, nicht zwanzig Menschen, sondern der Mensch an si

 

Wie drei ganz unterschiedliche Aufführungen ein Plädoyer für die Überlebenskunst des deutschsprachigen Theaters ergeben
Dreimal Leben. Dreimal Kunst.
Andrea Breth, René Pollesch und Ulrich Rasche – drei Inszenierungen in Berlin, die auf sehr unterschiedliche und dabei 
repräsentative Weise das Verhältnis von Kunst und Realität, Bühne und Welt, Schau-Spiel und Menschen-Leben widerspiegeln. Unmittelbar vor dem Corona-Zusammenbruch.
Der russische Pianist Nikolai Lugansky tritt in zwei Konzerten des Festivals Zaubersee in Luzern auf
Er gilt als romantischer, poetischer Pianist. Das Erschaffen von stilgerechter Atmosphäre ist Nikolai Lugansky genauso wichtig wie das Eruieren von Sein und Wollen der Komponisten. Das zeigt auch seine aktuelle CD-Einspielung mit Werken von César Franck. Im Mai kommt der 1972 in Moskau geborene Musiker in die Schweiz, um am Zaubersee-Festival des Luzerner Sinfonieorchesters zu gastieren. Einmal mit einem Recital, einmal in Prokofjews Zweitem Klavierkonzert mit dem Luzerner Sinfonieorchester. Wir erreichten ihn telefonisch in Moskau, bei sich zu Hause im Corona-Exil.
Augustin Hadelich ist mit dem Violinkonzert von Jean Sibelius in Winterthur und in Chur zu erleben
In den USA wird Augustin Hadelich schon seit Jahren bewundert, und nun strahlt sein Stern auch in Europa. Dass er als Geiger überhaupt Karriere machen konnte, grenzt rückblickend an ein Wunder. Aber die unbeugsame Standhaftigkeit des jungen Künstlers siegte über alle Unbill, und heute gehört Hadelich in vorderster Reihe zu den tonangebenden Geigern seiner Generation.
Die St. Galler Festspiele setzen ihre Serie früher Verdi-Opern mit dem zentralen «Stiffelio» fort
«Stiffelio» bildet mit der Kombination von Pfarrersgeschichte und Ehebruch eine eher merkwürdige Opern-Mischung – 
von der sich Giuseppe Verdi indes eine treffliche dramatische Wirkung versprach. Erfolgreich wurde das Werk nie, auch nicht in seiner umgearbeiteten Version als «Aroldo». Umso verdienstvoller der Versuch der St. Galler Festspiele, auch diese frühe 
Oper Verdis einem breiten Publikum zu präsentieren. Und etwas zu seiner Rehabilitierung beizutragen.
Bilder: Sinfonieorchester St. Gallen/Anna-Tina Eberhard
Modestas Pitrenas über Sakrales in der Oper, die nächste Saison sowie seinen Landsmann Mikalojus Ciurlionis
Seit Beginn der Saison 2018/19 ist Modestas Pitrenas Chefdirigent des Sinfonieorchesters und des Theaters St. Gallen. 
Im vergangenen Herbst leitete er eine international viel beachtete Neuproduktion von Dvorˇáks «Rusalka». Im Mai nun sollte 
George Benjamins «Lessons in Love and Violence» auf die Bühne kommen. Corona hat dem einen Riegel geschoben. 
Doch auf das Festspiel-Festkonzert in der Kathedrale darf man noch hoffen. Es vereinigt unter dem Titel «Preghiera» sakrale Opernszenen, mit dabei der einheimische Domchor. Das Gespräch mit dem Dirigenten führte M&T am Gründonnerstag telefonisch.
Bild: Musikdorf Ernen
Alasdair Beatson – ein schottischer Pianist programmiert in Ernen gegen die Trends
Interessante Programm-Ideen hatte man in Ernen immer schon. Vieles war im Oberwallis zu entdecken, was sonst kaum irgendwo auf dem Radar von Veranstaltern zu finden war. Für 2020 stellt man sich gegen den internationalen Trend und verzichtet (fast) ganz auf Musik von Beethoven. Aber was bitte, hat das mit Asterix zu tun?