Syndicate content


magazin

Bild: ©Teatro alla Scala/Brescia e Amisano

 

Krassimira Stoyanova über ihre besondere Beziehung zu Verdi und seinen Sopranpartien
«Das ist 
meine Welt!»
Krassimira Stoyanova ist an den grossen Bühnen und Festivals der Welt begehrt. 
An der Zürcher Oper war die bulgarische Sopranistin als Rusalka und Violetta Valéry 
zu erleben. Nun kam eine ganz besondere Rolle hinzu: der Sopranpart in Verdis 
«Messa da Requiem» in der getanzten Fassung von Christian Spuck. Ihre Erfahrungen mit dieser aussergewöhnlichen Produktion erläutert die Sängerin im Gespräch.
Bild: Oliver Heissner
Endlich eröffnet: Die Elbphilharmonie in Hamburg
Selten hat das «Tannhäuser»-Zitat so gut gepasst: Kostenüberschreitung von 1000 Prozent (von 77 auf 789 Millionen Euro), Terminüberschreitung von 500 Prozent (Bauzeit von 2007–2017 statt 2009). Aber nun steht der prächtige Bau, der Albtraum ist zum Elbtraum geworden, und wir wollen ein wenig mitfeiern. Zwei unserer Korrespondenten begleiteten die Eröffnungskonzerte und schildern erste Eindrücke zu Optik und Akustik. Und bereits ist die «Elphi» auf zahlreichen Medien präsent: 
Wir werfen einen Blick auf die ersten CDs, DVDs und Bücher.
Bilder: Kasskara
Gidon Kremer wird 70 und wird mit Konzerten und CDs gefeiert
Der 70. Geburtstag von Gidon Kremer wird auch in der Schweiz gefeiert: In Basel und Zug gastiert Kremer im März mit Programmen, die für seine Neugier und Vielseitigkeit typisch sind. Und auch auf CD wirft er sich für einen Verkannten in die Bresche: Mieczyslav Weinberg.
Claudio Monteverdi erhält als Jahresjubilar grosse Beachtung bei Festivals und Veranstaltern
Vor 450 Jahren wurde in Cremona Claudio Monteverdi, der grösste Komponist der Zeitenwende zwischen Renaissance und Barock geboren. Seine Musik prägt dieses Jahr die Programme wichtiger Konzertreihen, etwa beim Lucerne Festival, beim Festival Alte Musik Zürich oder bei der Schlossoper Waldegg.
Bilder: Marco Borggreve
Die Bratschistin Tabea Zimmermann ist «Artist of the Year» der International Classical Music Awards (ICMA) 2017
Dreijährig war Tabea Zimmermann als sie ihre erste Bratsche in der Hand hielt. Diesem Instrument blieb sie bis heute treu. Schon während ihres Studiums wurde sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet, eine internationale Solistenkarriere folgte. Mit den bedeudendsten Dirigenten arbeitete sie zusammen, spielte zahlreiche Ur- und Erstaufführungen und erschloss sich die Kammermusik als weitere Herzensangelegenheit, nicht zuletzt mit dem von ihr mitbegründeten Arcanto-Quartett. Dieses Jahr erhält Tabea Zimmermann den Award als «Artist of the Year» der International Classical Music Awards (ICMA).
Zum siebten Mal werden 2017 die International Classical Music Awards (ICMA) verliehen
Bereits zum siebten Mal vergibt 2017 eine internationale Fachjury die International Classical Music Awards (ICMA). 
Diese Jury – Musik & Theater vertritt darin die Schweiz – verleiht in diesem Jahr neun Special Awards sowie Preise in 
15 Audio- und DVD-Kategorien. Die Auszeichnung für ein ausserordentliches künstlerisches Lebenswerk, der 
«Lifetime Achievement Award», geht an den finnischen Bassisten Matti Salminen, «Artist of the Year» ist die Bratschistin 
Tabea Zimmermann. Als «Young Artists» werden die Pianistin Sophie Pacini und die Sopranistin Elsa Dreisig ausgezeichnet, 
während der Award als «Label of the Year» an das skandinavische Label BIS geht. Die Award-Ceremony mit dem dazu 
gehörigen Galakonzert geht am 1. April mit dem Gewandhausorchester Leipzig an dessen Heimstätte über die Bühne.