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musik

Manfred Honeck: «Wenn ich an der Tradition klebe und das Feuer verliere, dann macht Tradition überhaupt keinen Sinn.»

 

Der österreichische Dirigent Manfred Honeck ist ICMA-«Artist oft the Year» 2018
«Wir brauchen Zeit»
Manfred Honeck ist erfolgreich wie nie: Mit «seinem» Pittsburgh Symphony Orchestra hat er für die Aufnahme von Schostakowitschs fünfter Sinfonie soeben den Grammy in der Kategorie «Best Orchestral Performance» bekommen. Und im April wird er in Katowice als «Artist of the Year» der International Classical Music Awards geehrt. Im Gespräch bekennt er sich zu akribischer Reflexion, einem wachen Umgang mit Traditionen und zur spirituellen Kraft von Musik.
Bild: Kim Wendt
Der dänische Cembalist und Ensembleleiter Lars Ulrik Mortensen im Interview
Seit 1991 existiert das dänische Originalklang-Ensemble Concerto Copenhagen, kurz CoCo. Seit 1999 wird es vom Cembalisten Lars Ulrik Mortensen geleitet und hat sich dabei zu «Dänemarks grösstem musikalischen Exportartikel entwickelt», wie Mortensen schmunzelnd sagt. Zur Eröffnung des Bachfests Schaffhausen bringen sie ein Programm zur Aufführung, das den Komponisten 
von einer eher unerwarteten Seite zeigt: Bach als Rezyklierer.
Bereits zum achten Mal werden 2018 in Katowice die International Classical Music Awards (ICMA) verliehen
Schon zum achten Mal vergibt in diesem Jahr eine internationale Fachjury die International Classical Music Awards (ICMA). 
Diese Jury – Musik & Theater vertritt darin die Schweiz – hat in diesem Jahr neun Special Awards sowie Preise in 16 Audio- und DVD-Kategorien verliehen. Die Auszeichnung für ein ausserordentliches künstlerisches Lebenswerk, der «Lifetime Achivement Award», geht an den belgischen Bariton José van Dam, «Artist of the Year» ist der österreichische Dirigent Manfred Honeck. 
Als «Young Artist» wird der Schlagwerker Christoph Sietzen und als «Outstanding Young Polish Artist» der Pianist Szymon Nehring 
ausgezeichnet, während Alpha den Award als «Label of the Year» überreicht bekommt. Die Award-Ceremony findet am 6. April 
im polnischen Katowice statt, das dort beheimatete Nationale Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks (NOSPR) 
bestreitet das anschliessende Galakonzert unter seinem Chefdirigenten Alexander Liebreich.
Bild: Mariinsky Orchestra/Alexander Shapunov
Der Dirigent Valery Gergiev im Gespräch über Peter Tschaikowsky und Anton Bruckner
Er gilt als Meister des russischen Repertoires. Mit seinem Mariinsky Orchester 
aus St. Petersburg bereist Valery Gergiev im Rahmen der Migros-Kulturprozent-
Classics Anfang Mai die Schweiz, um alle Sinfonien von Peter Tschaikowsky 
aufzuführen. Zugleich schreitet sein Bruckner-Zyklus unter Gergiev mit den 
Münchner Philharmonikern voran. M&T-Autor Marco Frei traf den Dirigenten 
in München zum Gespräch.
Bilder: Marco Borggreve/Warner Classics
Die norwegische Geigerin Vilde Frang spielt das Violinkonzert von Benjamin Britten
Vilde Frang ist seit 15 Jahren auf den Konzertpodien der Welt zu Hause. Im Rahmen der Migros-Kulturprozent-Classics tritt sie in Genf und Zürich mit Brittens Violinkonzert auf, einem Werk, zu dem sie eine besonders tiefe und intensive Beziehung aufgebaut hat.
Bild: privat/zVg
Edith Mathis über Glück und Nerven, schwierige Dirigenten und das Singen als Glücksgefühl
Ihr warm leuchtender, geschmeidiger Sopran verzückte in den Sechziger- und Siebzigerjahren die Grössten unter den grossen Dirigenten, von Karajan und Böhm bis Kleiber und Bernstein: Edith Mathis war an allen bedeutenden Bühnen und Festivals gefragt, auch ihre Diskografie dokumentiert eine grosse Karriere. Im Februar feiert die Schweizer Sopranistin ihren 80. Geburtstag. 
M&T traf sie zum Gespräch.