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musik

Vesselina Kasarova über Zwänge des heutigen Opernbetriebs und ihre ungebrochene Freude am Singen
«Was will ich mehr?»
Vesselina Kasarova kann auf eine glanzvolle Karriere zurückblicken, mit allen Grossen des Opern- und Konzertbetriebs hat die Mezzosopranistin zusammengearbeitet, lang ist die Liste ihrer Einspielungen. Beeindruckend umfangreich und vielseitig auch das Repertoire, welches sie auf den grossen Bühnen der Welt verkörperte. Zürich war dabei stets ein besonderer Brennpunkt. Im Januar steht sie mit Wagners «Wesendonk-Liedern» auf dem Podium mehrerer grosser Schweizer Konzertsäle.
Der Flötist Emmanuel Pahud begab sich vor einigen Jahren musikalisch an den Hof Friedrichs des Grossen. Nach der Aufklärung lotete er das musikalische Paris in der Zeit der Französischen Revolution aus. Francois Devienne ist eine Schlüsselfigur dieser Epoche. Von ihm spielt der Schweizer, der seine Zeit zwischen Soloauftritten und den Berliner Philharmonikern aufteilt, in einem Extrakonzert der Migros-Kulturprozent-Classics mit der Kammerakademie ein Flötenkonzert, das bereits den romantischen Geist Mendelssohns atmet.
Bilder: Mats Bäcker
Christian Lindberg über Dresscode, Jazz, Pettersen und mutlose junge Posaunisten
Christian Lindberg ist ein Paradiesvogel unter den grossen Solisten. Allerdings ein vielseitiger. Der schwedische Posaunist setzt ebenso eigenwillige Akzente als Dirigent – zum Beispiel mit einer Gesamtaufnahme der 17 Sinfonien seines Landsmannes Allan Pettterson – und Komponist. Lindberg wurde 2016 als «Artist of the Year» der International Classical Music Awards geehrt. Bei dieser Gala trafen wir ihn in San Sebastián zum Gespräch.
Der Pianist Aaron Pilsan über sein Leben zwischen Übezelle und Podium und den Umgang mit Erfolg
Aaron Pilsan lässt überall aufhorchen. Der junge Vorarlberger Pianist tritt schon regelmässig an renommierten Orten und Festivals auf. So war er 2016 «Artist in Residence» beim «Next Generation Festival» in Bad Ragaz. Im Januar stehen sein Debüt mit dem Berner Sinfonieorchester sowie 
ein Recital im Münchner Herkulessaal an, und im Mai kehrt er mit einem Soloprogramm zur Schuber­tiade in Hohenems zurück.
Bilder: Julian Leidig / Deutsche Grammophon
Der Countertenor Franco Fagioli singt Rossini auf CD und in Zürich
Er zählt zu den führenden Countertenören, ein Pionier überdies, wenn es um die Eroberung von Hosenrollen geht. Jetzt hat Franco Fagioli seine erste CD bei der Deutschen Grammophon vorgelegt, mit Arien von Rossini. Der besondere Clou: Die beiden einzigen Kastraten-Rollen, Alceo aus «Il vero omaggio» und Arsace aus «Aureliano in Palmira», sind nicht dabei. Mit diesem mutigen Programm kommt er nun nach Zürich.