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Bilder: Priska Ketterer/Lucerne Festival

Riccardo Chailly: «Rachmaninow hatte ein weit moderneres Selbstverständnis als wir dies glauben.»

 

Riccardo Chailly über die Klarheit, Modernität und Originalität von Sergej Rachmaninow
Modern, aber doch tonal
Er residierte bekanntlich in Hertenstein am Ufer des Vierwaldstättersees, unmittelbar gegenüber von Luzern. Dennoch wurde Sergej Rachmaninows Musik von der Avantgarde oft übergangen und geschmäht. Riccardo Chailly setzt diesen Sommer nun mit dem Lucerne Festival Orchestra einen markanten Schwerpunkt mit Werken des russischen Komponisten.
Sommer-Festival 2019
16. August – 15. September 2019
Bilder: Priska Ketterer/Lucerne Festival
Bernard Haitink nimmt mit einem letzten Konzert am Lucerne Festival seinen Abschied
Tritt er wirklich ab? Oder will er nach seinem letzten Auftritt beim diesjährigen Lucerne Festival am 6. September zusammen mit den Wiener Philharmonikern mit Bruckners siebter Sinfonie doch vorerst nur ein Sabbatical einlegen? Nein, es soll sein letztes Konzert sein, wie die niederländische Zeitung «de Volkskrant» Mitte Juni ankündigte: «De grootse maestro Bernard Haitink (90) stopt.»
Leonidas Kavakos in Luzern: Beethoven, Korngold oder ein Rezital mit Yuja Wang
Musik als humanistische Botschaft, nicht als Zirkus oder Geschäft: Der griechische Geiger und Dirigent wird weltweit geschätzt für seine Musikalität und Virtuosität, aber auch für die Ernsthaftigkeit seiner Interpretationen und Ambitionen. Das Lucerne Festival kürte ihn 2019 zum «Artiste Etoile», und der vielseitige Musiker zeigt viele Facetten seines künstlerischen Potenzials.
Bild: Priska Ketterer
Thomas Kessler – ein Pionier live-elektronischer Klänge ist Composer in Residence beim Lucerne Festival
Thomas Kessler, geboren 1937 in Zürich, bewegte sich stets abseits der Hauptströme Neuer Musik. Dabei hatte er in Berlin bei eher «gemässigt modernen» Komponisten wie Boris Blacher gelernt. Doch das handwerklich Saubere, wie er es dort erlernt hatte, musste überwunden werden. Kessler fand zu einer elektronischen Musik, die wesentlich darauf baut, den Instrumentalisten mehr Eigenverantwortung zu übergeben.
Marianna Bednarska – von Anfang an offen und kreativ im Umgang mit allem, was mit Musik zu tun hatte
Neugier, Offenheit, Hunger auf Neues – diese Tugenden hat Marianna Bednarska auf ihre Fahne geschrieben. Während sie mit einem Bein noch im Studium steht, macht das andere schon erste Schritte in eine internationale Karriere. Als aktuelle Gewinnerin des Prix Credit Suisse Jeunes Solistes gibt sie diesen Sommer ihr Debut bei Lucerne Festival.
Teodor Currentzis setzt einen Mozart-Schwerpunkt beim diesjährigen Lucerne Festival
Teodor Currentzis fährt diesen Sommer gleich für vier Abende beim Lucerne Festival ein: Er dirigiert sowohl alle drei da Ponte-Opern von Mozart als auch ein Konzert mit Cecilia Bartoli als Solistin, das sich programmatisch ebenfalls um den Salzburger Meister dreht. Im Gespräch äussert sich der Pult-Exzentriker über die Erotik der Musik und warum die Welt für ihn weiblich ist.
Bild: DGG
Vor 100 Jahren wurde der Schweizer Tenor Ernst Haefliger geboren – eine Edition erinnert an den Sänger
Über fünfzig Jahre lang war er aktiv als vielgefragter Oratoriensänger und Liedinterpret, als lyrischer Tenor an der Deutschen 
Oper Berlin sowie als Gesangspädagoge an der Musikhochschule München. Zu seinem 100. Geburtstag am 6. Juli erinnert eine CD-Edition der Deutschen Grammophon zum Teil mit Erstveröffentlichungen und CD-Premieren an Ernst Haefligers beachtliches künstlerisches Vermächtnis.
Ton Koopman prägt das zweite Wochenende vom 13.–15. September beim Zermatt Festival
M&T: Ton Koopman, Sie sind neuer Direktor des Bach-Fests in Leipzig, und auch in Ihren Programmen für Zermatt steht Bach…
Bild: Beethovenfest Bonn/Monika Nonnenmacher
Nike Wagner über Beethoven, Bonn , Festspiele und Kulturmarketing
Das Beethoven-Jubiläum 2020 steht in Bonn unter einem schwierigen Stern: Das geplante Festspielhaus blieb Utopie, ­die 
Renovation des Konzertsaals der Beethovenhalle verzögert sich, einzig das Beethovenhaus putzt sich auf kommendes Jahr hin 
mit einer neuen Präsentation heraus. Und die mit Bundesgeldern alimentierte, unter dem kryptischen Namen «BTHVN2020» 
auftretende Dachorganisation aller Bonner Beethoven-Festivitäten zeichnete sich bisher eher durch Führungsprobleme denn durch programmatische Originalität aus, und tauschte gleichsam auf der Zielgeraden den Geschäftsführer aus. M&T sprach mit 
Nike Wagner, der Intendantin des Beethovenfestes.