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Bilder: Bregenzer Festspiele/Karl Forster

Carmens Schicksal als expressive surreale Szenerie am Bodensee: 
Es Devlins spektakuläres Bühnenbild für die Bregenzer Festspiele.

 

Die Bühnenbildnerin Es Devlin und ihr Bild für «Carmen» auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele
«Das ist Schicksal»
Am Bodensee zeigt sich die Natur an sich schon spektakulär – vom glutrot gefärbten Sonnenuntergang bis zu peitschenden Gewitterstürmen. Dieser Herausforderung hat sich jeder Bühnenbildner 
der Bregenzer Festspiele zu stellen. Das Bild der britischen Künstlerin Es Devlin für Georges Bizets 
«Carmen» schaffte es im vergangenen Sommer sofort, zur Ikone zu werden: Zwei riesige Arme, 
zwei Hände, die aus dem See ragen, von Tattoos und Narben gezeichnet, abblätternder roter Nagellack, eine qualmende Zigarette, deren glimmende Asche in den Nachthimmel leuchtet – dazwischen 
wirbelnde, flatternde, fallende Spielkarten. Dieses Bild will den Augenblick festhalten, der Carmens Schicksal symbolisiert.
Bild: Grafenegg Festival/Alexander Haiden
Naturidylle, Märchenschloss und zeitgenössische Architektur im spannungsvollen Dialog – das Grafenegg Festival
Knappe siebzig Autokilometer von Wien entfernt, findet sich ein aussergewöhnlicher Veranstaltungsort für Konzerte mit klassischer Musik: Das Grafenegg Festival lockt seit zwölf Jahren im Sommer mit englischem Park, Schloss, 
gewagter Konzertarchitektur, Wein, Kulinarik und vor allem international bekannten Interpreten. Künstlerisch steht dem Festival seit Anbeginn der Pianist Rudolf Buchbinder vor.
Bilder: styriarte/Werner Kmetitsch
Die styriarte auf dem Weg zu einer Identität nach Nikolaus Harnoncourt
Mit einer barocken Opernrarität von Johann Joseph Fux startet die styriarte in Graz diesen Sommer in ihr drittes Jahr nach Nikolaus Harnoncourt. Nach dem Tod des Dirigenten, 
der Zentralfigur der «Steirischen Festspiele», musste und muss man sich seine Identität frisch suchen. Das Programm 2018 zeigt, wie das funktionieren könnte.
Bild: alpenarte/Andreas Domjanic
In Schwarzenberg (Vorarlberg), im Dreiländereck Schweiz, Deutschland, Österreich, findet jeweils im Frühjahr und im Herbst das Festival Alpenarte statt. Die…
Bild: Impulstanz Wien/Gerlinde Hipfl
Impulstanz – Vienna International Dance Festival lebt vor, dass «Festival» von «Fest» kommt
Bild: Schubertiade GmbH
Die Schubertiade – ein Hort für Kammermusik und Lied
Bild: Lockenhaus Festival/Pichlmayer
Das Kammermusik-Festival in Lockenhaus – ein Ort der Begegnung, eine Tradition für Offenheit und Moderne
Seit 2012 leitet Nicolas Altstaedt das Kammermusik-Festival in Lockenhaus. In dieser Zeit hat der deutsch-französische Cellist das gewaltige Erbe von Gidon Kremer erfolgreich mit neuem Leben gefüllt und die originäre Vision zugleich gestärkt. Alljährlich im Juli finden sich im österreichischen Burgenland Musikerfreunde ein, um in lockerer Atmosphäre einzig und allein die Musik in das Zentrum zu rücken: ganz ohne gesellschaftlichen Schnickschnack.
Bild: LaStrada © Fiestacultura/Melchor Jordan
«La Strada» präsentiert seit 1998 im hochsommerlichen Graz Strassenkunst, Figurentheater und Neuen Zirkus
Bild: FAQ/Darko Todorovic
«What the FAQ?» – ein offenes Forum mit Festivalcharakter
Bild: Jazzfestival Saalfelden/Lores
Ein Stück bewegter europäischer Jazzgeschichte im Salzburger Land
Bild: Salzburger Festspiele/Anne Zeuner
Die Wiener Philharmoniker – das traditionsreiche «Hausorchester» der Salzburger Festspiele
Jeden Juli verwandelt sich das idyllisch verschlafene barocke Salzburg, mit all seinen Kirchen und dem Mozart-Geburtshaus 
in der Getreidegasse, zur internationalen Musik- und Theater-Metropole. In zwei Jahren können die Festspiele ihr hundertjähriges Bestehen feiern. Nur zwei Jahre weniger lang sind die Wiener Philharmoniker mit dabei. Was Salzburg für Österreichs 
berühmtestes Weltklasse-Orchester bedeutet, wie es sich über die Jahre geändert hat und wie man heute dort spielt, darüber weiss Orchestervorstand Daniel Froschauer zu berichten.
Bild: Salzburger Festspiele/Julia Wesely
Franz Welser-Möst über seine Verbindung zu den Salzburger Festspielen
An seinen ersten Besuch als Kind in Salzburg erinnert er sich ebenso klar wie an seine bisherigen Auftritte bei den Festspielen: Diesen Sommer dirigiert Franz Welser-Möst Richard Strauss’ «Salome». Darüber wie über das besondere Biotop Salzburg im Sommer sprachen wir mit dem österreichischen Dirigenten.
Bild: Glatt&Verkehrt/Chr. Bochdansky
Glatt & Verkehrt – Wein und Musik, in idealtypischer Form vereint
Bild: Festspiele Reichenau/Dimo Domov
Setzen erfolgreich einen Kontrapunkt zu den zahlreichen Musikfestivals – die Festspiele Reichenau
Bild: Festwochen/Sandra Hastenteufel
Bei den diesjährigen Festwochen der Alten Musik widmet man sich in Innsbruck nicht nur Opern von Hasse und Cavalli, sondern wagt sich erstmals historisch informiert in die Romantik vor.
Bild: Franz Liszt Zentrum/Ulrich Schwarz
Liszt-Zentrum und Liszt Festival in Raiding – ein burgenländisches Vorzeige-Kulturprojekt
In der weiten Landschaft des Mittelburgenlandes gehen Alt und Neu eine spannende Symbiose ein, um das musikalische Schaffen von Franz Liszt an seinem Geburtsort zu würdigen.
Bild: Festwochen Gmunden/Peter Andreas Hassiepen
1987 in kleinem Rahmen gegründet, haben sich die Festwochen von Gmunden zu einem veritablen Mehrspartenfestival entwickelt
Der «steirische herbst», das Festival neuer Kunst in Graz
Bilder: Bregenzer Festspiele/Karl Forster
Die Bühnenbildnerin Es Devlin und ihr Bild für «Carmen» auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele
Am Bodensee zeigt sich die Natur an sich schon spektakulär – vom glutrot gefärbten Sonnenuntergang bis zu peitschenden Gewitterstürmen. Dieser Herausforderung hat sich jeder Bühnenbildner 
der Bregenzer Festspiele zu stellen. Das Bild der britischen Künstlerin Es Devlin für Georges Bizets 
«Carmen» schaffte es im vergangenen Sommer sofort, zur Ikone zu werden: Zwei riesige Arme, 
zwei Hände, die aus dem See ragen, von Tattoos und Narben gezeichnet, abblätternder roter Nagellack, eine qualmende Zigarette, deren glimmende Asche in den Nachthimmel leuchtet – dazwischen 
wirbelnde, flatternde, fallende Spielkarten. Dieses Bild will den Augenblick festhalten, der Carmens Schicksal symbolisiert.
Bild: Ars Electronica / Martin Hieslmair
Das experimentelle Linzer Festival, welches Digitales, Kunst und Gesellschaft zusammenführt, wird von Jahr zu Jahr aktueller
Bild: Tiroler Festspiele Erl/Peter Kitzbichler
Wie aus einer Idee eine Erfolgsgeschichte wurde: Gustav Kuhn und die Tiroler Festspiele Erl
Vor zwanzig Jahren starteten die Tiroler Festspiele in Erl. In dieser Zeit hat sich die Reihe längst vom Geheimtipp zu einem «Must» entwickelt, zumal inzwischen auch der Winter bespielt wird und nicht nur der Sommer. Das ermöglicht das 
grosse Festspielhaus, welches Ende 2012 feierlich eröffnet wurde. Es ist die Hauptbühne des Festivals, neben dem luftigen «Passionsspielhaus» im Sommer. Hinter alledem steht ein Mann: der Dirigent Gustav Kuhn. Als Gründer und künstlerischer Leiter der Festspiele ist er nicht nur die treibende Kraft, sondern verkörpert geradezu die «Marke Erl».