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magazin

Bild: Stefan Bremer

«Covid fan tutte». Satirische Opern-Aufbereitung nach Mozart an der finnischen Nationaloper.

 

Die zweite Welle überschwemmt viele originelle Ideen des Corona-Frühlings
Produzieren für die Kamera?
Es war im Frühling bei aller Besorgnis der Schauspieler, Sänger, Musiker und anderer Bühnenkünstler viel Kreativität und ein 
grosser Galgenhumor in den Reaktionen auf das Coronavirus und die Schliessung der Kulturhäuser zu spüren. In der zweiten Welle ist nicht mehr viel davon vorhanden. Die Originalität ist an vielen Orten Fatalismus, Existenzangst und – wenn Tatendrang der 
Kulturschaffenden zu sehen ist – dem Protest gewichen.
Neue – und nicht ganz neue – CD-Veröffentlichungen zu Weihnachten
Natürlich steht er zuoberst, der deutsche Startenor Jonas Kaufmann: Er hat in…
Bilder: A2 Photography
Sophie Pacini über das Musizieren bei geschlossenen Konzertsälen, Beethoven im Beethovenjahr und ihren Start in das neue Jahr
Mit ihren 28 Jahren gehört Sophie Pacini längst zu den bedeutendsten Pianistinnen ihrer Generation. In ihren Interpretationen zeigt sie sich als ebenso ausdrucksstarke wie reflektierte Musikerin. Aber auch ausserhalb der Konzertpodien ist Sophie Pacini eine 
meinungsstarke Persönlichkeit, die Position bezieht, wenn es um Kunst und Musik geht. M&T hat sich mit der Musikerin unterhalten.
Bild: Opernhaus Zürich/Monika Rittershaus
Christian Gerhaher über seinen ersten Boccanegra und die relative Bedeutung von Stilistik
In Zürich hat Christian Gerhaher erstmals die Titelpartie in Giuseppe Verdis «Simon Boccanegra» einstudiert und auf der Bühne geprobt. Coronamässig. Ohne Präsenz von Chor und Orchester, ohne den Dirigenten unmittelbar dabei zu haben. Über diese 
seltsame Situation wie über die Partie des Genueser Dogen und die Bedeutung dieser Oper in Verdis Schaffen haben wir uns mit dem deutschen Bariton unterhalten.
Bilder: Alexander Kada
Von Gefechten mit dem verbalen Zweihänder , Frust und Verunsicherung bei den grossen Kulturinstitutionen
Bogdan Rošcˇic´, der neue Chef der Wiener Staatsoper, hätte sich seine erste Saison anders vorgestellt. Er hadert mit dem 
Schicksal – wie viele andere Theaterdirektoren in Österreich. Ein aktueller Situationsbericht aus Wien, Stand Anfang Dezember.
Wie wirkt eine komplette Händel-Oper vor 50 Zuschauern? Zu erleben in St. Gallen
Nicht mit uns, sagt das Theater St. Gallen und zeigt dem Virus auf seine Weise die kalte Schulter: Man hält trotzig am vorgesehenen Spielplan fest – jedenfalls fast – und lässt sich auch von einem Mini-Auditorium von bloss 50 Zuschauern nicht davon abhalten, grosse Oper und ambitioniertes Musical zu zeigen.
Bilder: Frang: Marco Borggreve / Roth: Julien Mignot
François-Xavier Roth und Vilde Frang bei den Migros-Kulturprozent-Classics
Mit seinem Orchester «Les Siècles» ist François-Xavier Roth in neue Bereiche der Originalklang-Welt vorgestossen. Nicht weniger Präsenz entfaltet er mit traditionell aufgestellten Klangkörpern, etwa wenn er mit seinem Gürzenich-Orchester Mahler interpretiert. Im Januar kommt er erneut in die Schweiz, diesmal wieder mit seinem eigenen Originalklang-Orchester «Les Siècles» und spielt zusammen mit der norwegischen Geigerin Vilde Frang unter anderem das Violinkonzert von Schumann.