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St. Galler Festspiele
Die M&T-Sonderausgabe zu den St. Galler Festspielen 2021, mit Interviews zu Franz Schmidts Oper «Notre Dame» und vielem mehr.

Klanggemälde voller Leidenschaft

Die Musik klingt von Anfang an intensiv, heiss und dunkel-drohend. So geht es weiter, wenn der Gesang hinzutritt in jenem spätromantisch geprägten Werk des österreichischen Komponisten Franz Schmidt, das 1914 an der Wiener Hofoper seine Uraufführung erlebt hat. «Notre Dame» war schon 1906 fertig geworden, doch hatten Konflikte m ... Weiter

Das gewisse Glitzern

Auffällig, wie viele hochelegante Sängerinnen in der jüngeren Generation anzutreffen sind. Nur mal zum Vergleich: Unter Bühnen-Schauspielerinnen der Gegenwart modisch bewusste oder gar mondäne Beispiele zu finden, dürfte keine leichte Aufgabe sein. Dagegen bei den Sopranen? Ob nun die Schwedin Malin Byström, die Bulgarin Sonya Yoncheva o ... Weiter

«Ich spiele gerne Bösewichte»

Es könnte nicht besser passen. Statt der Pariser Kathedrale Notre Dame, Schauplatz von Victor Hugos berühmtem Roman, ist es der St. Galler Dom, vor dem sich das Geschehen um den missgestalteten Glöckner und die ihm zugewandte Aussenseiterin Esmeralda abspielt. Zwischen den beiden: der mächtige Herr von Notre Dame, der Erzdiakon oder, wie es ... Weiter

«Farbenreich, tonal, aber mit viel Gewürz»

M&T: Michael Balke, Klassik-Hörer kennen aus Franz Schmidts Oper «Notre Dame» bloss den Wunschkonzert-Hit «Intermezzo». Ist es Ihnen vor der Beschäftigung mit dem Stück auch so gegangen? Michael Balke: Ja, das war tatsächlich so. Unser Operndirektor Peter Heilker hatte diese Oper im Hinterkopf. Wir haben dann z ... Weiter

«Das ist mein kreativer Job»

M&T: Zweifelsohne haben Sie sich Ihre letzten beiden Jahre in St. Gallen anders vorgestellt. Was schmerzt Sie am meisten? Peter Heilker: (Lacht) Oh, das ist schwer zu sagen, weil man da priorisieren würde, was man gar nicht dürfte... Aber, um es ganz ehrlich zu sagen, es gibt dann doch Projekte, die mich extrem schmerzen. Einmal, dass i ... Weiter

«Das ist unser Traum»

M&T: Fritz Hauser, Sie haben mir als Kostprobe eine Partiturseite von «Echo» geschickt. Sie sieht aus wie ein farbenfrohes abstraktes Gemälde. Die Schlagzeuger sollen sie vom Handy ablesen, damit das Timing gewährleistet ist und kein Dirigent gebraucht wird. Fritz Hauser: Ja. Das hat vor allem mit der Distanz zu tun. Wir mac ... Weiter

«Ein erster Höhepunkt der Geigenmusik»

M&T: Bibers «Rosenkranz-Sonaten» sind ein Werkkomplex, der Sie als Barockgeigerin sicher schon lange begleitet. Wie kann man ihn einordnen im Kosmos der Geigenliteratur? Leila Schayegh: Bibers Werke für Geige sind für mich einer der ersten grossen Höhepunkte in der Musik für Violine. Was mich immer fasziniert hat, ist der ... Weiter
Ausgabe: 05 - 2021