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Aviel Cahn, Direktor Grand Théâtre de Genève

GTG Nicolas Schopfer

 

Aviel Cahn, Direktor Grand Théâtre de Genève

1 Eigentlich wie vorgesehen. Wir hoffen, dass bis im Sommer schweizweit grossflächig geimpft sein wird, damit der Betrieb wieder durchstarten kann. Dies sicher weiterhin mit gewissen Massnahmen zum Schutze des Publikums und des Personals. Aber das haben wir eigentlich gut im Griff. Dazu gibt es aber Plan B Ideen, falls es doch nicht klappen sollte.

2 Bis zu einem gewissen Punkt ja. Es braucht dazu aber viel Flexibilität der Mitarbeiter und der Künstler. Wenn der ganze Opernbetrieb in Europa sich neu planen muss, bringt das viel extra Arbeit. Die Gefahr ist, das Personal zu überlasten mit ständigen Anpassungen und Neuplanungen. Bis jetzt geht’s. Aber man fühlt die Erschöpfung und die ständige Herausforderung, die Menschen zu motivieren.

3 Wir setzen alles daran, die geplanten Projekte umzusetzen. Wenn die Covid-Verluste von den Behörden ausgeglichen werden und wir wieder einigermassen gefüllte Säle bespielen können ab Herbst, dann wird sich in Genf ein Weg finden.

4 Wir hatten schon im Herbst 2020 ein sehr sicheres Konzept in dem grosszügig angelegten Genfer Haus und konnten ohne Gefahr für 800 Leute spielen. Es muss abgewartet werden, was die Impfungen für die Wiederkehr zu einem voll verkauftem Saal beitragen können. Ansonsten aktivieren wir wieder das System vom letzten Herbst.

5 Es gibt Paragrafen, die darauf eingehen. Aber letztlich müssen einvernehmliche Regelungen gefunden werden für beide Seiten. Wir sitzen im selben Boot und uns ist daran gelegen, dass unsere Künstler gerecht behandelt werden. Es geht um das gemeinsame Überleben von Institutionen und Individuum.

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